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Chinesisches Neujahrsfest

Die Rasselbande ist zu Besuch in der Stadtbücherei Barmstedt zum chinesischen Neujahrsfest.

Die Kinder konnten viel Neues lernen über die Bräuche zum Neujahrsfest, es gab tolle Bücher-Lesungen und eine Erinnerungskette mit Perlen und chinesischer Glücksmünze.

Tolle Bücher, wie „Eyes that kiss in the corners“ und Bücher über die Menschen aus verschiedenen ost-asiatischen Ländern wurden mit viel Neugier angeschaut und es wurde aufmerksam zugehört. Die Vielfalt der Welt erlebbar machen, das ist ein großes Anliegen der Barmstedter Stadtbücherei und wir freuen uns daran teilzunehmen.

Hier ein paar allgemeine Infos:
Das gilt als der wichtigste traditionelle chinesische Feiertag und ist eines der asiatischen Mond-Neujahre. Der Neujahrstag, dessen Termin nach dem traditionellen chinesischen Lunisolarkalender berechnet wird, fällt auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar.

Am 29. Januar 2025 beginnt das Jahr der Holz-Schlange, das bis zum 16. Februar 2026 dauert.

Mit dem Neujahrsfest ist nach der chinesischen Astrologie der zyklische Wechsel zwischen den zwölf verschiedenen Erdzweigen verbunden: Ab dem chinesischen Neujahr von 2026 beginnt das Jahr des Pferds. Zusätzlich wird durch eine Kombination mit den zehn Himmelsstämmen ein Sechzigjahrzyklus durchlaufen.

Auch andere ethnische Gruppen wie Mongolen, Koreaner, Miao, Vietnamesen, Bhutaner und einige Volksgruppen in Nepal, welche durch China in kultureller, religiöser oder sprachlicher Hinsicht beeinflusst wurden, haben bestimmte Elemente bzw. den Termin des chinesischen Neujahrsfestes übernommen. Das Brauchtum kann sich daher als regional sehr unterschiedlich erweisen. In Tibet wird das Neujahrsfest meist einen Neumond später als im Rest Chinas gefeiert. Da das Fest in verschiedensten Ländern gefeiert wird und sich am Lunisolarkalender orientiert, wird es auch Mond-Neujahr genannt, wie der ursprüngliche Name im Chinesischen lautet.


Hier noch ein paar Glücksbringer:
• Öffnen von Fenstern und Türen, um das Glück während des Festes hereinzulassen.

• Licht in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus zu leuchten und böse Geister abzuschrecken.

• Süßes Essen, um das neue Jahr zu süßen.

• Das Haus für das neue Jahr zu putzen, damit das Glück gleich am ersten Tag Platz findet.

• Was am ersten Tag des neuen Jahres passieren wird, reflektiert das kommende Jahr. So wird gerne am ersten Tag gespielt.

• Ein neues Paar Hausschuhe, welches im alten Jahr gekauft und seit dem ersten Tag getragen wird, bedeutet altes Reden und Gerüchte von sich abzustreifen.

• Das Berühren der weißen Flecken eines chinesischen Glückshundes in der Neujahrsnacht soll das ganze Jahr lang Glück bringen.

(Quelle: Wikipedia)

Kon’nichiwa in Japan.

Am 1. Juli wurde jedes Kind in der Rasselbande mit Kon’nichiwa begrüßt:
Hallo und herzlich willkommen in der Japan-Kulturwoche!

Eine besondere Woche voller japanischer Eindrücke in Form von Kanji- und Hiragana-Schriftzeichen, japanischem Essen, japanischen Geschichten und Bildern aus dem Leben japanischer Kinder.

LOS GEHT DIE REISE:
Im Sitzkreis am Montagmorgen saßen die Kinder voller Spannung und Vorfreude, da ihre Rasselbanden-Räume so anders aussahen: Überall Buddha-Figuren, rote Shinto-Schrein-Tücher und Fächer.
Ein sprechender Roboter Juri kam direkt zur Hilfe und erklärte den Kindern, wohin die Reise geht. Die Kinder schauten sich auf einer großen Karte an, wo Japan liegt und erzählten, was sie von Japan schon mal gehört hatten.


Beim Frühstück geht es weiter mit dem Hören von den wichtigsten japanischen Wörtern, wie Kon’nichiwa (Hallo!), Sayonara (Tschüss!), Arigatō (Danke) und O negai shimasu (Bitte!). Dazu haben wir aus einem großen Foto-Buch Bilder aus Tokyo, von dem Fuji und japanischen Shinto-Schreinen angeschaut.

Für eine Reise nach Japan brauchten die Kinder noch ihre japanischen Namen: So wird aus Jonte auf japanisch „Hotaru“ = Glühwürmchen oder aus Auri wird „Sachiko“ = Glückskind. Mit Kalligraphie-Pinseln und Wasserfarben wurden die Namen direkt geübt und auf Papier verewigt.

Gleichzeitig konnten die Kinder im Zen-Garten ihre meditativen und gestalterischen Kräfte ausgleichen oder im Bau-Raum die große Stadt Tokyo nachbauen.

Zu Mittag gab es kleine Sushi-ähnliche Klebereis-Häppchen mit Mango und Gemüse, die mit Stäbchen und viel Spaß vernascht wurden. Thematisch war die ganze Woche auch beim Frühstück und Mittagessen auf japanische Gerichte ausgerichtet, sodass die Kinder auch kulinarisch auf eine neue Reise gehen konnten. Weitere Gerichte der Woche waren: Miso-Suppe, Sushi-Rollen, Udon-Nudeln, Japan-Eis und Mochi-Nachtisch.


So ging die ganze Woche weiter, jeden Tag gab es eine neue Entdeckung aus Japan.
Die beidne großen Religionen in Japan Buddhismus und Shintoismus mit ihren vielen wundersamen Bräuchen, Glückbringern und Wünschen in Form von tausenden Kranichen und einem langen Tau mit Wunsch-Päckchen am Shinto-Schrein waren sehr spannend für alle. Zusammen mit den japanischen Sagen und Legenden, mit fantastischen Welten und großartigen Mythen von Samurei-Helden.


Eine Fächer-Tanz-Stunde, eine japanische Tee-Zeremonie, einen Kimono-Tag mit Geisha-und Manga-Schminkrunde, einen Comic-Manga-Tag, einen Karaoke-Disko-Tag mit Gesang und Tanz und viele kleine Bastel-Erlebnisse gab es über die ganze Woche zu erleben.


Die Kinder tauchten ganz ein in eine andere Kultur und sprechen noch heute von der Japan-Woche, damit ist klar: Hadjime-masch-tee: „Schön, dich kennen zu lernen“!